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Dienstag, 25. September 2012

Gastartikel - Delighted Fotoschule

Wie Ihr vielleicht schon beobachtet habt interessiere ich mich mittlerweile auch für die Fotografie.
 
Etliche Bücher habe ich schon gelesen und auch einige wieder weggelegt.  Aber es gibt zwei  E-Books von Delighted die blättere ich immer wieder gerne durch und versuche mich bei den Übungen.  Da bin ich wie ein Kleinkind das Wiederholungen braucht um das Neuerlernte einzuprägen :-)
 
  Dazu zählen Die Magie der Bokehs sowie natürlich derzeit für mich sehr wichtig Food Fotografie
 
Ich komme der Bitte von Jana sehr gerne nach , den nachfolgenden Artikel zu posten. Vielleicht fühlt der ein oder Andere angesprochen .
 
Ich verabschiede mich hier von euch und übergebe an Jana  gleich mit 2 wunderschön passenden Bildern zu dieser Jahreszeit von Ihr ! 
 


Kinder, Küche & Fotografie


Vor einigen Jahrzehnten war die Sache noch ganz einfach: Frauen gehörten in die Küche, hatten Kinder zu gebären, den Haushalt zu führen und ab und zu in die Kirche zu gehen. Alles mit einem Lächeln. Zum Glück für uns ist der Stepfordsche Alptraum Vergangenheit und es ist inzwischen normal, einen Beruf auszuüben, Karriere zu machen, zu studieren - kurz: Die völlige Freiheit in der Gestaltung unseres Lebens zu haben. Wäre da nicht ... die Politik und die schwerfälligen Köpfe, die es uns Frauen schwer machen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Viele, auch ich, überlegen in dieser Situation, in die Selbstständigkeit einzusteigen.

 

Der Vorteil der Selbständigkeit ist die Flexibilität, die diese mit sich bringt. Familie und Beruf lassen sich miteinander vereinbaren und ein Arztbesuch des Kindes zwischendurch erfordert keine größeren Diskussionen mit einem Arbeitgeber. Zudem ist es möglich, sich selbst auszusuchen, wie viel Zeit man investieren will oder kann. Die Frage ist jedoch: Wie macht man sich selbständig? Gerade im Bereich der Fotografie gibt es unzählige Möglichkeiten: es gibt die klassische Studiofotografie, die Stockfotografie, Hochzeitsfotografie, Kinderfotografie, künstlerische Fotografie, redaktionelle Fotografie, Modefotografie, Food-Fotografie, und, und, und ... Es ist nicht so, als würde man einfach einen Frisiersalon eröffnen.

 

Speziell im Vorfeld, sobald man beschlossen hat: “Die Fotografie muss es sein!”, sollte man sich viel Zeit lassen und nachdenken, was man an der Fotografie besonders mag, welche Gebiete der Fotografie einem besonders liegen und was man leidenschaftlich gerne fotografiert - denn was für einen Sinn hat die Selbständigkeit, wenn man am Ende doch nur das macht, was zwar Geld bringt, man aber eigentlich ungern macht?

 

Die häufig eher vernachlässigte Frage: “Wofür brenne ich?”, ist darum von essentieller Bedeutung für die Existenzgründung. Denn nur, wenn ich vollkommen überzeugt bin von dem, was ich mache, kann ich 110% hineinstecken. Nur, wenn ich meinen Job derart liebe, dass ich mir nicht vorstellen mag, jemals wieder etwas anderes zu machen, kann ich Rückschläge wegstecken, Durchhänger überstehen und über dumme, verunsichernde Kommentare hinweghören.

 

Für mich beispielsweise stand von Anfang an, seitdem ich mich entschlossen habe, mich selbständig zu machen, fest, dass ich “irgendetwas mit Fotografie und Schreiben” machen will. Bis aus diesem “irgendetwas” ganz konkret die Fotografie für Stockagenturen, das Schreiben von Fotografie-Büchern sowie das delighted magazine hervorgegangen sind, hat es mehrere Monate gedauert - eine lange Zeit! Es war eine frustrierende, unsichere Zeit, speziell, weil wohlmeinende Mitmenschen der Meinung waren, dass ich kostbare Zeit vergeude und mich davor drücke, “richtig” zu arbeiten. Ich habe selber an mir gezweifelt. Doch im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich nicht auf meine Mitmenschen gehört habe und mir die Zeit genommen habe, nachzudenken. Jetzt weiß ich,  dass es sich keineswegs um vertrödelte Zeit gehandelt hat, sondern um die dringend notwendige Orientierungsphase - denn sie hat mich vor dem überstürzten Sprung in die Selbständigkeit bewahrt und davor “irgendetwas” zu tun, was ich vielleicht später bereut oder gar gehasst hätte.

 

Du hast auch vor, dich als Fotograf selbstständig zu machen? Oder Du bist erst seit kurzem freiberuflich als Fotograf/Fotodesigner tätig und hast viele Fragen? Dann möchte ich Dir unser Webinar ans Herz legen. Wir, Susan und ich haben ein 6-wöchiges, persönliches Online-Seminar organisiert.

 

Ab dem 14. Oktober 2012 geht es los!

In sechs Live-Webinaren und drei Themenabenden werden wir zusammen mit unseren Dozenten, einem Team aus erfahrenen Fotografen und Experten aus der Fotobranche (u.A. die internationale Hochzeitsfotografin Radmila Kerl, dem Justiziar des Deutschen Fotoverbandes Wolfgang Rau und Gerald Staufer, dem CEO der Bildagentur Westend61), einen Einblick in die verschiedenen Anforderungen und Facetten des Traumberufs geben. Wir haben gezielte Informationen rund um die Existenzgründung als Fotograf zusammengestellt, die den Sprung in die Selbständigkeit wirklich erleichtern. Ergänzt werden die Informationen durch Power-Übungen, die dem angehenden Selbstständigen in seiner praktischen Geschäftstätigkeit helfen werden.

 

Wenn Du Dich angesprochen fühlst, dann informiere Dich unter:

 http://delighted-fotoschule.de/webinars/webinar-tue-das-was-du-liebst-und-liebe-das-was-du-tust-2/
 

Wir freuen uns auf dich

Jana & Susan